«Feministische und LGBTQ-Mobilisierung in zeitgenössischen sozialen Bewegungen» — ein Sammelband herausgegeben von Cristina Flesher Fominaya über feministischen und LGBTQ-Aktivismus
Ein akademischer Sammelband über die Strategien feministischer und LGBTQ-Bewegungen in der Gegenwart.
Im Jahr 2026 veröffentlichte der Verlag Routledge den akademischen Sammelband Feminist and LGBTQ Mobilizing in Contemporary Social Movements, herausgegeben von Cristina Flesher Fominaya und Damon Eguiarte Flesher. Der Band untersucht, wie feministische und LGBTQ-Organisationen innerhalb der Struktur zeitgenössischer sozialer Bewegungen agieren.
Cristina Flesher Fominaya ist Professorin für Globalstudien an der Universität Aarhus in Dänemark. Sie ist spezialisiert auf die Erforschung europäischer sozialer Bewegungen und beschäftigt sich insbesondere mit Protestbewegungen gegen Sparmaßnahmen — vor allem der spanischen 15-M-Bewegung, auch bekannt als die Bewegung der Indignados (die Empörten) — sowie mit Feminismus und digitalem Aktivismus. Flesher Fominaya ist Chefredakteurin der Zeitschrift Social Movement Studies und Mitherausgeberin von The Routledge Handbook of Contemporary European Social Movements (2020). Im Jahr 2024 gab sie gemeinsam mit Damon Eguiarte Flesher den Sammelband Mobilizing for and against the Far-Right (Routledge) heraus. Damon Eguiarte Flesher ist Geschäftsführender Redakteur von Social Movement Studies.
Soziale Bewegungen sind eine Form kollektiven politischen Handelns, durch die Bürgerinnen und Bürger gesellschaftliche Veränderungen anstreben. Feministische Bewegungen setzen sich für die Gleichstellung der Frauen und Geschlechtergerechtigkeit ein; LGBTQ-Bewegungen kämpfen für die Rechte von Menschen mit nicht-normativer sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. In den letzten Jahrzehnten haben beide Bewegungstypen gleichzeitig einen Aufschwung erlebt und wachsenden Widerstand erfahren: In vielen Ländern haben sich Organisationen verstärkt, die dem Feminismus und den LGBTQ-Rechten feindlich gegenüberstehen.
Vor diesem Hintergrund gewinnt die akademische Auseinandersetzung damit, wie feministische und LGBTQ-Bewegungen ihre Arbeit organisieren, Unterstützerinnen und Unterstützer gewinnen und mit anderen politischen Kräften interagieren, besondere Relevanz. Der Sammelband richtet sich an Forschende aus den Bereichen Soziologie, Politikwissenschaft, Geschlechterforschung und Queer-Theorie.
Schlagwörter
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- Soziologie