24. Pride-Parade in Istanbul: 65 festgenommene Teilnehmer freigelassen
Die 24. LGBT-Pride-Parade fand in Istanbul trotz der Verbote der Behörden statt. Laut Bianet verboten die Verwaltungen der Bezirke Beyoğlu und Kadıköy alle Veranstaltungen, und das Gouvernement Istanbul schränkte den Betrieb einiger U-Bahn- und Standseilbahnstationen ein.
Trotz der Einschränkungen marschierten LGBT-Aktivisten am 28. Juni durch mehrere Straßen des Bezirks Kadıköy. Die Polizei löste die Menge auf und nahm mindestens 65 Personen fest, darunter auch Journalisten. Es wurde berichtet, dass einige Festgenommene Misshandlungen ausgesetzt waren.
In der Nacht zum 29. Juni wurden alle 65 Festgenommenen aus dem Istanbuler Polizeipräsidium freigelassen. Gegen sie wurden Protokolle wegen Verstoßes gegen das Versammlungs- und Demonstrationsgesetz erstellt. Das Komitee der Istanbuler Pride-Woche erklärte, dass es seine Aktivitäten trotz der Festnahmen fortsetzen werde.
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