Studie: LGBT-Konsumenten ändern Kaufgewohnheiten basierend auf der Inklusivität von Marken
Laut dem neuen Bericht „Pride in the Marketplace 2026“, der von der Human Rights Campaign (HRC) Foundation in Zusammenarbeit mit Community Marketing & Insights veröffentlicht wurde, ändern LGBT-Konsumenten aktiv ihre Kaufgewohnheiten basierend auf der öffentlichen Haltung von Unternehmen zur Inklusivität.
Die Studie zeigt, dass 71,5 % der befragten LGBT-Konsumenten weniger Produkte von Unternehmen kaufen, von denen sie glauben, dass sie ihr Engagement für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI) zurückgefahren haben. Gleichzeitig gaben 69,4 % der Befragten an, dass sie sich zumindest gelegentlich völlig weigern, bei solchen Marken einzukaufen.
Andererseits erhöhten 69,5 % der Befragten ihre Ausgaben bei Unternehmen, die als Unterstützer der LGBT-Community wahrgenommen werden. Etwa 65 % der Befragten entscheiden sich gezielt für Marken, die ein Engagement für Inklusivität zeigen.
Der Bericht stellt fest, dass LGBT-Konsumenten mehr als doppelt so häufig wie andere Käufer aufhören, bei Unternehmen einzukaufen, die ihre Unterstützung für Inklusivität verringern. Die Kaufkraft der LGBT-Community wird auf 1,4 Billionen US-Dollar jährlich in den USA und 3,9 Billionen US-Dollar weltweit geschätzt.
Zu den Marken, die von den Befragten am häufigsten mit einem wahrgenommenen Rückgang der LGBT-Unterstützung in Verbindung gebracht werden, gehören Target, Walmart, Amazon, Chick-fil-A und Home Depot. Gleichzeitig wurden Costco, Apple, Starbucks, Delta und Subaru als Unternehmen genannt, die ihre Unterstützung erhöht oder konsequent aufrechterhalten haben.
Die Autoren des Berichts betonen, dass die Daten in erster Linie die Wahrnehmung der Verbraucher widerspiegeln, die durch Unternehmenskommunikation, öffentliche Erklärungen und Markenpräsenz geprägt wird, und nicht unbedingt die internen Richtlinien der Unternehmen widerspiegeln.
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